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Posts Tagged ‘dankeschön’

Gerade bekam ich einen Anruf, den ich im tiefsten Inneren schon befürchtet habe.. In den letzten Tagen hatte ich mindestens 3 Mal täglich den Telefonhörer in der Hand, um mich nach einem meiner letzten Hausbesuchspatienten zu erkundigen, der ins Krankenhaus mußte, ursprünglich aus recht banalen Gründen, die keine Rechtfertigung für die heutige Nachricht gegeben hätten. Ich hab es einfach nicht geschafft, die Nummer einzugeben, weil ich Angst vor dem hatte, was ich da erfahren könnte. Aber die Gattin dieses Patienten bat ihren Schwiegersohn, mich sofort zu informieren, was ich für eine tolle Geste halte – wäre ich selbst doch nicht in der Lage, in dieser Situation ausgerechnet an die Physiotherapeutin zu denken. Wie man sich denken kann, ist besagter Herr heut morgen entschlafen und ich bin sehr traurig darüber. Manche Patienten wachsen einem doch sehr ans Herz, wenn man sie über längere Zeit betreuen darf – so hoffnungslos ihr Zustand auch ist. Ich glaube, man lernt sich über die Zeit doch ein wenig kennen, man erlebt gute und schlechte Tage miteinander. Man kann auch einfach mal sagen: „Orrr, ich bin heut so gar nicht gut drauf – sehen Sie mir meine heutige Verschwiegenheit bitte nach..“ Es ist für mich einfach sehr schön, wenn ich Patienten habe, mit denen ich mal oberflächlichen Smalltalk halten kann an Tagen, an denen mir so viel anderer Kram durch den Kopf geht und man sich wirklich intensiv auf die Leute konzentrieren muß. An anderen Tagen, wenn man frei ist, gehört zur Therapie auch ne ordentliche politische Diskussion über die Mißstände dazu – was mir in letzter Zeit mit diesem Mann wirklich gefehlt hat. Menschen, die das Leben kennen, viel gearbeitet haben, anderen das arbeiten beigebracht haben undundund.. Ich finde gerade keine großen Worte für das, was ich eigentlich alles sagen möchte.. Auf jeden Fall sehe ich das als einen persönlichen Verlust – und mögen mir Kollegen hundertmal sagen, daß sowas an mir vorbeigehen sollte, aber ich habe nunmal tolle Patienten, zu denen ich eine gewisse persönliche Beziehung habe, auch ohne daß sie zu meinem direkten Privatleben gehören. Meine Tränen sind mit den Angehörigen.

Ich danke für die Herzlichkeit, die ich erfahren habe, für die tollen Gespräche und für die Zeit, die ich mit ihnen teilen durfte.

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen. Albert Schweitzer (1875-1965)

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Die schon im vorigen Artikel angesprochenen können sich nun gleich noch diese Wünsche mit einverleiben. Ich möchte aber einige vielleicht noch ein wenig direkter ansprechen..

Konni, unser Leitwolf, ich möchte Dich diesmal nicht nur foppen, auch wenn es den Anschein hat, daß es nur das in den Berichten gäbe.. Wir (ich spreche jetzt einfach mal für alle) wissen durchaus zu schätzen, was Du so an Organisation, Telefonaten, Sponsorgehetze und Schreiberei leistest und sind froh, daß uns diese Arbeit nicht an der Backe hängt – siehste ja, ich komm ja hier mit dem Schreiben nicht mal hinterher – und ich sag jetzt einfach mal im Namen aller ein ganz öffentliches Dankeschön für Deine Herzlichkeit, Deine Freundschaft, Deine Sorge um das Wohlergehen Deiner Leute und Deinen Einsatz in allen Fragen, was die Mannschaftsführung und auch deren Unterhaltung angeht. Niemand sonst könnte sowas sonst mit einer Inbrunst auf die Beine stellen, die Du an den Tag legst. Wobei ich mir auch über die Schattenseiten Gedanken gemacht habe und auch Deine Familie im Hintergrund mal lobend erwähnen möchte, die Dir in allen anderen Dingen dann den Rücken freigehalten hat – vor allem Deine Frau hat nicht die beneidenswerteste Position, ich denke, das weißt Du zu würdigen. Ich würd mich mit einem Mann wie Dir, der nie daheim ist – und ich meine nicht die Arbeit in München – nur in der Wolle haben.. *ggg Selbst mein Mann, der mir sehr viel Spielraum gibt, hätte das NICHT über so viele Jahre mitgemacht.. Aber für diese Liebeserklärung ist das nicht der richtige Ort – das mach ich persönlich.. Also Konni, DANKE, daß Du da bist, wir lieben Dich und Dein Chaos von ganzem Herzen!!!

Jensen, mein Guter, auch Dich möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, Du bist ja nun jemand, der Ordnung in die Vereinsarbeit bringt und Dich auch sehr korrekt um alles kümmerst. Dabei bist Du strenger als Konni, was ich nicht schlecht heiße – im Gegenteil. Auch dieser Part ist sehr wichtig für unsere Vereinsleitung. Die ja sicherlich auch ohne Teilnahme der anderen Wölfe schon an einigen Reibereien ganz intern zu knaupeln hat – Ihr seid keine leichte Mischung, aber wie ich finde, eine sehr gelungene. 😉 Zu meiner persönlichen Widmung: Ich glaube, zu Dir habe ich irgendwie auch eine besondere Beziehung, nicht nur, weil Du ein Patient bist -einer meiner Lieblingspatienten- der der Meinung ist, daß ja eh nichts davon hilft und die ganze Arbeit eh nichts bringt.. 😉 Auch Dir möchte ich danke sagen für Deine Arbeit für die Grauen Wölfe, für gute Gespräche, Deine Art und Dein immer wiederkehrendes In-Kauf-nehmen von Schmerzen, wenn Du Dich doch mal auf den Weg machst in die Praxis.. Wobei es ja noch andere Störungen gab als nur Schmerzen – mein Zuspätkommen ist ja nun schon allgemein bekannt, aber es muß ja ein paar Geschlechterklischees geben, die auch ich erfülle.. Nein, das soll keine Ausrede sein – ich bin froh, daß Du mir schon einiges verziehen hast – ich denk auch an den kalten Raum letztens.. Apropos.. Haste das gut überstanden? 😉

Püppi, mein Chaoskind, auch Dich möcht ich jetzt mal ganz öffentlich hier knuddeln – für mich ists echt manchmal hart, Dich zu verstehen, so als richtige Frau/Tussi/wasauchimmer Du bist. Ich mag Dich sehr gern und freue mich immer wieder auf unsere Fahrten mit den Männern, wenn Du unsere Planungen übernimmst – wobei ich ja letztens mit der Nahrungsversorgung vorn dabei war 😉 – und mir Socken borgst, weil ich keine mithab und Du 15 Paar Ersatz oder so.. *ggg Von dem Elsterkram und Haarkosmetik nicht zu sprechen – scheinbar hinterläßt Du doch Spuren.. Mist.. Ich lege jetzt nicht meine ganzen Persönlichkeitsgedanken bloß, ich wünsche Dir einfach für dieses Jahr viel Erfolg für die vorgenommenen Kurse, für Deine Arbeit und vor allem wünsche ich Dir, daß Dein Herz zur Ruhe käme mit einem Mann an Deiner Seite, der Dich genauso nimmt wie Du bist. Denke nicht rational nach, wenn Du einen siehst, in welche Schublade er zu stecken wäre, ob es ums Alter geht, um die Position in der Auffälligkeitsreihe, um die Lage seiner Haare, Status, Öffentlichkeitsgrad, Bekanntheitsgrad, wasauchimmer da zu bewerten wäre.. Laß Dein Herz und Deine Nase entscheiden – dabei müssen/dürfen die Augen nicht offen sein, die verblenden nur.. Ich wünsche mir, daß Du nicht mehr suchen mußt, denn genau das empfinde ich, wenn wir zusammen sind. Du bist eine tolle, wenn auch für mich sehr rätselhafte (muß ja nicht schlecht sein 😉 ) Frau und mein drittes Kind.. 😀

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