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Archive for the ‘Fortbildungen’ Category

Immer häufiger hört man von Patienten die Frage, was denn Osteopathie sei – sie haben von Kollegen oder Bekannten davon gehört. Könnte das ihnen auch helfen? Oder es kam schon vor, daß sie mit der Kollegin sprechen wollen, die hier Osteopathie macht. Und jedes Mal frage ich die Patienten, was sie sich denn davon versprechen. Bei den meisten kommt natürlich vor allem der Fakt, daß sie schon oft bei verschiedenen Ärzten waren, (mehr …)

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Nachdem ich heut von einer Ohnmacht in die nächste fiel  aufgrund der vielen Geschenke von Kollegen und Patienten, möchte ich: allen, die sich in meine Hände begeben; allen, die freiwillig Zeit mit mir verbringen; allen, die mein dussliges Gealbere ertragen; allen, die hier (mehr …)

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Ja, am We waren die Püppi und ich unterwegs, um unser Vorweihnachtsgeschenk abzufassen.. Nachdem wir uns wochenlang gegenseitig mit unserer Prüfungsangst fertig gemacht haben, gings am Freitag mit Unwetterwarnung früh auf den Weg nach Berlin. Dank vollkommen mißverständlicher Absprache war die Püppi schon vollkommen fertig, als ich sie ihren Schwiegereltern entriß. Als wir uns verabredeten, sprach ich von der Abreise um 9.00 Uhr. Also bedeutet für mich, daß meine Abreise gemeint war – Püppi hatte erwartet, daß wir dann schon bei ihr losmachen.. Häh? Ney, ney.. Ich hab das runde Teil mit dem anderen Kram dran zu bedienen und uns in die Großstadt zu befördern! Abreise ist also der Moment, in dem ich den Zündschlüssel benutze. Okay, ich bin erst 9.30 Uhr losgefahren, aber wir haben genau 10 min vor Kursbeginn das Gebäude betreten.. Paßt. 🙂 Unterwegs war ich mit Verkehrsbeobachtung, Autobedienung, Prüfungsstoff hören und praktische Relevanzen zu erklären beschäftigt.. Sehr auffällig war, daß ich offensichtlicht mechanisch zum Multitasking nicht geeigent bin. Aber fachspezifische Dinge nebenbei zu hinterfragen und sonstige geistige Anstrengungen gleichzeitig zu erledigen, dazu bin ich durchaus scheinbar in der Lage. Ich bin mir sicher, daß das nicht immer so ist, aber vielleicht bin ich der Streßtyp – je schlimmer es mir geht, umso besser kann ich gedanklich in Lawinen von Informationen tauchen.. Egal, der Tag ging recht schnell vorbei und interessant war es allemal, aber danach fielen wir in den nächsten Supermarkt ein und besorgten uns Getränke zum Streßabbau. In Püppis Fall Sekt – und bei mir gabs mal nen Ramazotti auf den Schreck. Naja, 2. Ich hab mich mal gehen lassen. Erst am Wochenende beschwerte sich mein Mann, daß ich nicht mal mehr ein Bier mit ihm tränke oder es im Falle des Falles mit Ach und Krach leer bekomme. Ja, ich weiß nich, war noch nie mein Zeugs.. Der 2. Tag wurde länger gemacht, damit wir am Sonntag nicht bis Anschlag bleiben müßten – so war es doch eine ganz schöner Stapel Input, den wir uns einhämmerten. Was aber nicht wirklich schwerfiel, weils einfach interessant war. Erstaunlich, was am Gesichtsschädel alles beweglich gemacht werden kann. Und welche spontanen körperlichen Reaktionen sich daraus ergeben. Also arbeiteten wir unsere Kopf- und Diaphragmenstörungen kräftig auf und konnten uns sogar nach dem Kurs noch ins Einkaufsgetümmel stürzen. Naja, das Angebot war nicht prickelnd – von wegen Weihnachtserledigungen hinter uns bringen. Ich hasse Einkaufstempel! Die Geschäfte sind voll – aber vor allem voller Müll!
Der Sonntag ging auch wieder irre schnell vorbei und so konnten wir uns schon 15 Uhr auf den Heimweg machen – entspannt, wenn auch müde. Die Püppi flog in hohem Bogen unterwegs aus dem Auto – in die Arme ihres sehnsüchtig wartenden frischverliebten Schatzis.. (das hab ich am We mindestens 348 mal gehört – genau wie die Simserei – ich kann Handys nich leiden) Oh mann, muß Liebe schön sein.. Aber ich bin so unromantisch – nich ma dann mach ich sowas mit.. Aber ich hab mich auch wie ein Schneekönig auf zuhause gefreut.. Mit einem neuem Zertifikat für meinen Weiterbildungsordner – Prüfung bestanden. Aber ich hab auch soviel wie nie vorher gelernt. Ja, aber ich hoffe auch, daß sich diesbezüglich ein interessiertes Netzwerk bildet – im Interesse der Patienten und deren Gesundheit..

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Es ist schon erstaunlich, daß ich keine blauen Flecke gefunden habe seit dem Wochenende. Wir waren mit Püppi wieder mal unterwegs, um uns neuen Input zu verschaffen. Daß das in wirkliche Folter ausarten könnte, damit hätte ich nicht im Traum gerechnet – auch wenn die einleitenden Worte der sehr geschätzten Dozentin Frau Dr. Heidrich unter anderem lauteten:  Diese Sache ist eine sehr schmerzhafte Angelegenheit. Oh, wie recht sich doch behalten hat… Prof. Buchmann war durch mehrere logistische Schwierigkeiten nicht in der Lage,  bis kurz vor Ende des ersten Kurstages im selben einzutreffen. Aber wir hatten ja eine durchaus sehr fähige „Ersatz“-Lehrerin. Und trotzdem find ich beide in Kombination einfach am besten, sei es durch kritische Bemerkungen, unterhaltsame Kommentare oder Einwürfe, Ergänzungen, Rückkopplung oderoderoder.. Auf jeden Fall ging es recht schnell mit dem sehr mechanischen Modell von Stephen Typaldos zur Sache. In vielerlei Hinsicht paßt es so gar nicht in mein funktionelles Denken – es hat strukturmedizinischen Charakter. Aber dennoch halte ich es für ein sehr sinnvolles Werkzeug bzw. eine neue Perspektive – in Kombination mit all dem anderen Möglichkeiten weiß ich schon, bei wem ich wie weiter verfahren könnte, weil ich an die eine oder andere vermeintlich undurchdringliche Barriere gekommen bin.

Auf jeden Fall wurden 6 Varianten des Fasziendistorsionsmodells durchgesprochen und ausprobiert – die Quälenden hatten sichtlich Spaß (bis auf die massakrierten Finger) – bis zu dem Moment, wenn der Wechsel angesagt war. Dann jaulten diese nicht minder. Ich befürchtete, daß uns der Schweiß bis sonstwo stehen würde, der Flüssigkeitshaushalt lief jedenfalls auf Hochtouren – nicht nur, daß wir tierisch Durst hatten; nein, das Wasser wollte auch auf schnellstem Wege wieder raus. Jesses.. Und am letzten Tag kams aus allen Poren, meine Güte, mein Vegetativum war offensichtlich mehr als überfordert mit so vielen Intensivreizen.. Gottseidank war das am nächsten Tag wieder weg – und einige andere Sachen verhielten sich anders als vor dem Wochenende. Vor allem meine Schulter war so gut wie in Ordnung. Tja, kann die Thaimassage doch noch warten..

Ich muß asthma heia.. Mal sehn, was ich noch preisgebe…

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Wäre die gestrige Nacht nicht so kurz gewesen – Lena Meyer-Landruts Verschulden (Herzlichen Glückwunsch übrigens!) – würde es mir heut wohl richtig gut gehen, auch wenn ich nun weiß, daß da noch einiges in meinem Bauchraum gerade zu rücken wäre.. 😉 Sicherlich nicht nur da, aber einen Cranio-Kurs hab ich ja auch noch vor mir. Ich bin froh, daß es aber noch 2 Visceral-Kurse zu absolvieren gibt, denn ich hätte nicht gedacht, daß es mich nochmal packt, freiwillig Anatomie-Bücher rauszuholen und Bänder, Faszien, Muskeln, sowie Lage und Anheftungen von Organen umfangreich zu pauken.. Aber man wird einfach nochmal neugieriger, weil doch die Dinge noch mehr in Zusammenhang stehen, als man es sowieso schon vermutet hat. Ich betone aber dazu, daß es nicht darum geht, sich als solcher Therapeut als etwas besseres darzustellen als andere Therapeuten – es ist einfach wieder ein neues Werkzeug und ein neuer Ansatz, der unsere Arbeit wieder noch vielseitiger und bunter macht als sie schon ist. Und auffällig ist, daß in diesen Kursen so gut wie keine Leute sitzen, die das machen, weil der Chef einem das auferlegt hat oder weil es alle machen.. Auch wenn es vielleicht bei einigen einfach auch eine momentane Leidenschaft ist, weil man sich davon viel verspricht, manche in finanzieller Hinsicht, andere aus anderem Interesse. Ich selbst kann auch nur für den Moment sprechen – ich will das jetzt einfach wissen und tun.. Mal sehen, wie lange es anhält.

Auf jeden Fall bin ich sehr positiv überrascht von Dr. Buchmann jun., ich war wohl etwas voreingenommen nach dem Reden anderer Leute. Man hört, was sie erzählen, möchte aber eigentlich unvoreingenommen rangehen.. Aber so ein wenig Erwartungshaltung bleibt doch drin. Und ich bin umso mehr erfreut, daß sich meine Befürchtungen nicht bewahrheitet haben. Von Herrn Geipel hatte ich nur positives gehört und das hat sich bestätigt, und Andreas Kreher war mir nicht neu – ich kenne ihn schon aus einem anderen Kurs mit Herrn Dr. Wagner. Ich kann diese Dozenten (aber auch Frau Jakob) wirklich nur loben, nicht nur in Bezug auf ihre Kompetenz, auch auf ihre Bereitwilligkeit zur Klärung offener Fragen und einem wirklich erfrischend sarkastisch-spielerischen Humor. Grad bei der Vielzahl der Griffe in diesem Technikkurs brauchts einfach zwischendurch immer mal ein wenig Lockerung der Gehirnwindungen. Wir richteten uns also gegenseitig die Blasenaufhängungen, Zwerchfellschiefstände, Nierendistorsionen und andere Organproblematiken mit viel Interesse, Spaß und baldigen Zweifeln über die eigenen Fähigkeiten, jemals überhaupt Weisheit über diese Dinge zu erlangen.. Je mehr Fragen man sich über die Hintergründe stellt, umso mehr Fragen tun sich im weiteren Verlauf auf.. Maaan, das ist ja ne Katastrophe.. Hört das auch irgendwann mal auf? Ich würde mich freuen, von „Erfahreneren“  im positiven wie negativen belehrt zu werden.. Also einen Versuch kann man unternehmen – oder 10, am Ende mach ich eh, wie es mir sinnvoll erscheint, oder wie ich grad drauf bin. Wichtig ist mir einfach, daß ich meine, die Dinge wenigstens erstmal in den Grundzügen verstanden zu haben und durch Erfahrung und weiteres Lernen der Zusammenhänge zu vertiefen.

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Noch einmal arbeiten, dann gehts wieder zu einem neuen Osteo-Lern-Wochenende.. Ich freu mich wie n Schneekönig. Wenn ich mir überleg, wieviele Wochenenden ich letztes Jahr die Schulbank gedrückt hab und was ich an Prüfungen gemacht hab… Mann, mann.. Und dann ists dieses Jahr erst das 2. Wochenende?! Oh, ich lasse nach. Aber wenns klappt, mach ich ja noch eine Fortbildung dieses Jahr mehr als gesplant – bzw. 2 Wochenenden..

Ich bin mir sicher, Püppi hat für uns beide gut vorgelernt.. Mal sehen, ob ich heut oder morgen noch schnell mal n Blick in die Anatomiebücher werfe.. Aber jetzt pack ich erstmal die Sachen, Fotoapparat und so zeugs inkl., wenn wir schon mal in unsere Hauptstadt fahren, möchtmer am Abend vielleicht auch mal nen kleinen Spaziergang machen. Wollen wir hoffen, daß das Wetter mitspielt. Bei einem entspannten Abendspaziergang läßt es sich nochmal gut durch den Kopf gehen, was man tagsüber so alles neu erfahren hat………..

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Also ist schon erstaunlich, zur Zeit ist die Nachfrage nach Tapes doch recht groß geworden, obwohl eigentlich offiziell gar nicht viel beworben wird. Oder ich bekomm es nicht mit. Jedenfalls hab ich meine Tape-Schere wieder voll im Einsatz und die Begeisterung über sofort spürbare Erleichterungen läßt eigentlich kaum noch Wünsche offen. Natürlich spricht sich sowas ja schnell wieder rum und prompt stehen die nächsten in der Praxis und wollen wissen, ob es für sie auch evtl. ne Alternative bzw. eine Möglichkeit gäbe, mit diesen bunten Pflastern den Alltag ein wenig besser zu bestreiten.. Also, Ihr Lieben, es läßt sich über alles reden, aber es gehört auch ein wenig Zeit dazu. Es wird nicht irgendwie alles getapt, es gibt keine pauschal üblichen Tape-Anlagen. Ein Befund gehört dazu, damit man eine dem Klienten entsprechend sinnvolle Anlage setzt. So wenig wie möglich, so viel wie nötig ist dabei das Prinzip. Leider gibts sowas nicht auf Rezept. Es liegt im Ermessen des Therapeuten, inwiefern eine Indikation gegeben ist.

Jedenfalls habe ich aufgrund der hohen momentanen Nachfrage in den letzten Tagen einiges an Material bestellt, auch wenn der Markt für sowas immens ist. Und jeder verkauft seine als die besten auf dem Markt.  Wenn irgendwer Hinweise zu bestimmten Herstellern, qualitativen Tips oder ähnliches hat, habe ich immer ein offenes Ohr. Mir ist von meinem letzten Lieferanten das pinke Tape etwas sauer aufgestoßen, da es innerhalb kurzer Zeit trotz sauberer Anlage in 2 Fällen zu Hautjucken und sogar leichten Entzündungen gekommen ist. Manche kleben besser als andere, die Kleberzusammensetzung und die Farbstoffauswahl spielt ne Rolle.. Also ab und an die Tasten.. Ich bin gespannt..

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