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Da fragt man sich..

Nun haben wir 2G.. Bzw. dürfen die Gastronomen sich ja selbst entscheiden, wie sie die Lage händeln. Entweder hat da möglicherweise jemand doch ein wenig Bammel, daß die sowieso schon brodelnde Oberfläche zu kochen beginnt (was mir trotz allem schwer fällt zu glauben) und vor der Wahl noch ein paar Stimmen sammeln will, ohne sich den größenwahngetriebenen Herrschaften ganz zu widersetzen, oder versucht da einer, den prophezeiten Wandel noch möglichst schadarm zu überstehen? Auch der Fall in Thüringen über den Wegfall der Repressalien an Schulen – Strategie oder Zugeständnis, Herr Ramelow? Wenn dieser „Wandel“ kommt, graust mir trotzdem, denn es wird bestimmt nicht gleich der Himmel auf Erden – und ob er es irgendwann wird, weiß auch niemand. Vielleicht nicht mehr in meinem Leben. Welche Rolle der einzelne spielt und ob er eine spielt, weiß man ja nicht.

Und im Wahlkampfvorgefecht ist ja bekanntlich alles erlaubt. Unser Sohn hat auch vor zu wählen, also stellte er die Frage in den Raum, wie man da rangehen könnte und was z. B. beim Wahl-o-mat fragentechnisch ausdiskutiert werden könnte. Dass da die „aktuelle Frage und Situation“ nicht thematisiert wird, ist auch seltsam. Ich bin jedenfalls bei dieser Geschichte zwischen ihm und den anderen Männern der Familie immer wieder ausgestiegen – ich sage ja, das sind nicht meine Themen, auch wenn ich natürlich zu dem einen oder anderen auch meine Meinung habe. Wie ich darauf komme, ist auch sehr komplex, erwächst aber nicht zwangsläufig aus irgendwelchem Faktenwissen. Nicht jeder kann Lexika lesen wie ein Buch – hat jedenfalls mein Vater wahrscheinlich früher so gemacht. Ich ziehe mir viel aus dem, was ich lese, beobachte und auch im Gespräch mit den vielen klugen Menschen glaube zu lernen. Auf jeden Fall kam auch in einem Gespräch mit mir, welche Parteien der Große seinen Prioritäten am nächsten kommenden wären und was ihm an den Parteiprogrammen nicht gefallen würde. Dazu konnte ich leider nur eines sagen. „Verlaß Dich nicht auf so ein Parteiprogramm. Solange es nicht verpflichtend umzusetzen wäre bei einem Wahlerfolg, können sie Dir das Blaue vom Himmel versprechen – es muss ja nicht umgesetzt werden. Und natürlich – dafür gibt es eigene Meinungsforscher oder inzwischen läuft das vermutlich über die Nutzungsgewohnheiten der Person im Internet usw., was ausgeforscht wird – ist ja echt eine erstaunliche Technologie. Wenn man sie für was gutes nutzen würde, wäre das echt eine Wucht!

Wenn wir dabei sind, was ich mir zum Beispiel zur Umsetzung wünschen würde – ich gebe es Euch hier sozusagen direkt:

  1. Rentenvorsorge und Krankenkasse für ALLE verpflichtend (ich denke, jeder weiß, was ich meine)
  2. Werbung ist verboten – auch bei der Wahl
  3. bei offensichtlich schädigenden/verantwortungslosen Folgen – persönliche Haftung des Verursachers – sprich die, die Geld ver“spekulieren“, Geld mit dem Elend anderer verdienen, auch mit bewusst verursachtem Ruin (Hedgefonds und solches zeugs), usw.
  4. Vermögensdeckelung, auch wenn ich entsprechenden Fleiß und kreative Wirtschaftler durchaus schätze
  5. Profiteure von solchen Großgeschäften auf dem Rücken des „kleinen Mannes“ dürften nicht noch steuerbegünstigende Wohlfahrtsheuchelei betreiben – Bsp. Beteiligung an z. B. Pharmaunternehmen und sich nebenbei mit einer Wohlfahrtsorganisation zur Kinderkrebshilfe sein Gewissen freikaufen

Ich kann das gerade nicht besser ausdrücken, zuviel belastet momentan meinen Kopf. Das willkürliche Getue um den sogenannten Infektionsschutz, der so oft widersprüchlich und eben nicht ansatzweise zweckmäßig ist, belastet jeden – auch die, die scheinbar alles gut finden und andere anrotzen, die sich nicht ordnungsgemäß an die irrsinnigen Regeln halten. Ich habe mit der sächsischen Verordnung angefangen und mich schon wieder durch verschiedenes wirres Gedankengespiele durchgearbeitet – entschuldigt, aber in meinem Kopf sieht es nun einmal momentan sehr chaotisch aus und es zeigt sich ja immer wieder, daß auch da immer wieder bewiesen wird, daß alle Lebensbereiche miteinander verwoben sind und Geschehnisse in einem Folgen in andere auslösen. Und wenn man sich auch oft genug mal das Gerede unserer Regierung anhört, hat man den Eindruck, daß sie einem verschiedene Brocken hinwerfen und leider habe ich den Eindruck, daß sich die Äußerungen nicht auf wirkliche vertrauenswürdige Kenntnisse stützt – im Gegenteil. Aber auch die Rede zu den sogenannten Beratern und Beraterverträgen erspare ich mir hier.

Wahrscheinlich ändern sich weiterhin die Äußerungen von Woche zu Woche – wie es eben die letzten Monate sowieso schon läuft – nach Laune und/oder Irrsinns-Brainstorming – „Wer übertrifft den anderen an Dämlichkeit?“ – wenn nicht bald die Bombe platzt. Wenn ich höre, daß die sich der „kostenlosen“ Impfung Verweigernden (egal aus welchen Gründen) die Staatskasse belasten mit der Testerei, , frage ich mich – wer bezahlt denn die ganze Zeit die kostenlosen Tests und die kostenlose Impfung? Die bezahlt nicht der Steuerzahler??? Oh, ich glaube schon. Das heißt auch, daß z. B. ich, die noch nie einen kostenlosen Test und auch die kostenlose Impfung nicht in Anspruch genommen hat, die Staatskasse belaste – dafür dann meine Zwangstests selbst bezahle, höhere Krankenkassenbeiträge bekomme und wenn ich als Kontaktperson eines positiv getesteten Geimpften gelte, in Quarantäne gehe, keine finanzielle Entschädigung dafür bekomme? Ich gehe dann einfach weiter arbeiten – ich will ja dem Staat gar nicht auf der Tasche liegen – ich verdiene mir mein Geld. Für meine GESUNDHEIT kann ich schon sorgen – ich bin groß und liege auch da dem Staat nicht auf der Tasche. Deswegen muss ich ja auch mehr reinarbeiten, als ich verdiene, ich spare mir ja also mein Krankengeld schon an. Überzogen habe ich dieses „Konto“ auch noch nicht. Ich hatte letztes Jahr (zum ersten und einzigen Mal) die Influenza und das war wirklich kein Spaziergang – ich leugne also keine Krankheiten – nur durfte ja ab März z. B. der spezielle Test (den ich noch im Januar hatte) für die Influenza nicht mehr angewendet werden in den Praxen (die Quelle ist eine Person, die in der verantwortlichen Behörde und in der zuständigen Abteilung arbeitete). Man brauchte ja den Absatz für den scheinbar zukünftig lukrativsten Markt (vor dem Blitzwirkstoff) – da kann einem sowas nicht dazwischen pfuschen! Und wenn die Sache stimmen sollte, daß Geimpfte auch weiter infektiös sind, stellt sich die Frage, wann auch sie sich wieder testen lassen müssen (wenigstens bei Symptomen – alles andere hat eh nicht mal überhaupt keinen Sinn) – wäre jedenfalls ein nachvollziehbarer Rückschluss.. Und da sie trotzdem scheinbar auch weiter Masken tragen müssen (also jedenfalls wurde mir das von betroffenen staatstreuen Patienten manchmal recht vehement erzählt). Wenn ich sie dann gefragt habe, warum sie sich dann ihren Ausflug zum Impfzentrum nicht erspart haben, wussten sie auch nicht weiter. Man hat es ja versprochen. OOooooooh, genau.. Die Versprechen – wieviele genau wurden gehalten? Ich lasse die Frage mal so im Raum stehen.

Zurück zur Wahl.. Was ist das mit der Geschichten und dem ungültigen Wahlrecht seit 2012?! Ich bin da irgendwie zu beschränkt, das zu verstehen. Und was soll man nun machen? Die einen sagen, ich soll meine Stimme behalten, weil ich ein falsches bestehendes System anerkenne, indem ich ins Wahllokal gehe – selbst, wenn ich meinen Zettel ungültig mache. Die anderen sagen, daß ich dann denen meine Stimme gebe, die ich ganz sicher nicht will, wenn ich eben nicht gehe. Nur.. Tucholsky und/oder Luxemburg (angeblich wird es beiden zugeschrieben – vielleicht waren es auch beide unabhängig.. Es soll ja Leute geben, die auf ähnliche oder gleiche Gedanken kommen. Wäre auch vermessen, wenn jedem nur ein gewisses Potenzial an ureigenen Gedanken gegeben wäre – dann wären wir noch mehr auf Kommunikation angewiesen. :D) haben möglicherweise gesagt: „Würden Wahlen etwas ändern, würde man sie verbieten.“ Das erscheint mir als das Glaubhafteste. Ich würde gern das Gefühl haben, wir versuchten es mit echten demokratischen Ansätzen. Sollte es dieses Jahr etwas anderes sein? Ich habe mich nie für politische Belange interessiert. In meiner Familie gab es immer Diskussionen um dieses Thema – da habe ich mich schon früh rausgenommen. Mir fehlt(e) auch das Verständnis für viele Verknüpfungen, Strategien, Entwicklungen, Wirtschaft.. Das heißt also nicht, daß es mich nun mehr interessiert – geschweige denn, daß ich Verständnis für diese Thematik habe. Zwangsläufig muss ich mich diesbezüglich aber einlesen, -hören, mit Menschen reden, die mir da evtl. Bezüge herstellen können. Das wird leider nicht einfacher mit zunehmendem Alter. Es gibt auch viele Bücher dazu und es ist nunmal so, daß wir ja nicht wissen, in welchem die wirklich richtigen Antworten stehen – jeder hat ja auch da seine Ansichten, Deutungen usw. Wenn ich alle Bücher sämtlicher Historiker lesen würde, wäre ich dann schlauer? Bildung schadet natürlich nur dem, der keine hat. Aber vielleicht funktioniert es wie mit allem, was man so lernt.. Anfangs ergeben einige Dinge scheinbar keinen Sinn, aber irgendwann geht die Lampe in irgendeinem banalen Gespräch mit irgendjemandem an und man „versteht“ wieder etwas besser, weil gerade ein paar Fäden zusammengelaufen sind. Und dann kommt auch da wieder der übliche Ärger… Es stellen sich wieder viele neue Fragen, die das untermauern oder sich aus der neuen Verknüpfung ergeben.

Nun habe ich mir doch wieder knapp 2 Stunden genommen und hoffe, dass ich irgendwem mal wieder einen Gedanken gezündet habe, oder ein Stirnrunzeln ausgelöst… Was auch immer.. Hauptsache, Ihr hört nicht auf zu denken. Manchmal mag da auch Unsinn dabei sein, aber wer ist schon der Mensch mit den ultimativen Lösungen? Er kann sich gern bei mir melden. Ich weiß jedenfalls, daß ich nichts weiß. Gute Nacht!

Ich bin …

Noch heute früh hätte ich vermutlich ein sehr emotionales Durcheinander fabriziert. Tausende Gedanken auf einmal.. Wut.. Hilflosigkeit.. Traurigkeit.. Enttäuschung.. Schlussendlich habe ich den Entschluss gefaßt, daß ich dieses System nicht mehr anerkenne. Was auch immer hinter den Dingen steckt, die eigentlich seit Jahren hier unter dem Deckmantel des dekadenten Lebens betrieben werden – und je mehr ich lese, desto gewisser scheint mir das zu sein – ich gehe meinen eigenen Weg und nehme mit, wer auch immer mitgenommen werden will, aber ich rede mir nicht mehr den Mund fusslig mit denen, die diese uralten Spielchen mitspielen oder sich als amüsierte Zuschauer sehen. Hetze die Lager aufeinander und ergötze Dich an ihrem Treiben. Ich mache da nicht mehr mit. Klar, ich habe mich schon gefragt und tue es noch – was stimmt nicht mit mir? Bin ich in der Irrenanstalt gelandet? Immer wieder frage ich mich, welche Rolle ich spiele in dieser Variante von „Einer flog übers Kuckucksnest“. Warum kann ich mich nicht einfach fügen und anderen die Verantwortung übereignen, auf den ich dann im Falle einer Anklage zeigen kann? Und ich komme immer wieder zu dem Schluss, dass ich eigenverantwortlich bin und mir bei meinen Taten klar ist, daß allein ich dafür verantwortlich bin, wenn jemand einen Schaden aufgrund meiner Aktionen erleidet – und das will ich nicht. Da sind wir wieder: Nihil nocere! Klar, die Frage wäre ja, wieviel Kompetenz mir inne ist, aber ich maße mir mal an, daß ich nicht die dümmste Kuh auf der Weide bin. Mir ist klar, daß ich nichts weiß in dem großen Pott des Wissens – da mag ich vielleicht wirklich nur an der Oberfläche mal gekostet haben und je mehr sich klärt, desto mehr potenzieren sich die Fragen, die damit in Zusammenhang stehen. Ich muss Geduld haben und mir die Zeit lassen, auch die Verknüpfungen zu finden, die mir dann die Zusammenhänge eröffnen – früher oder später. Zur Zeit lese ich über Lernsysteme, Hirnforschung und -entwicklung, Universalbiologie (mal wieder eine neue Perspektive, manchen Rezidiv auf eine andere Weise erklärt zu bekommen), Philosophie, Psychologie.. Oh Gott- das ist wirklich spannend. Leider hilft es mir nicht, diesen ganzen Wahnsinn zu beenden und meinen Kinder endlich bei ihrem Leben zuzusehen, ohne mir zusätzliche Sorgen zu dem machen zu müssen, was einen sonst so als Mutter beschäftigt und ob man ihnen das Richtige mitgegeben hat. Meine Großen haben ihren Weg scheinbar in Richtung der universitären Entwicklung gefunden und arbeiten auf ihr Ziel hin, was nicht mein Wunsch war – aber Kinder sind nicht verpflichtet, die Wünsche ihrer Eltern zu erfüllen. Sie sollen die werden können, die sie sind. Sie sind moralisch und ethisch so erzogen, wie man es sich theoretisch an den christlichen Gedanken anlehnt. Wir sind nicht der Kirche zugehörig, aber das heißt ja nicht, keine menschlichen und guten Werte zu leben. Sie sind das, was ich als gute Menschen bezeichne, die Rücksicht nehmen, hilfsbereit sind, anderen keinen Schaden zufügen und eben ihren Weg verfolgen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Menschen brauchen Menschen und die Qualität des Miteinander hängt von der Mitwirkung aller Beteiligten ab – was nicht heißt, daß kein Platz für eigene Bedürfnisse ist. Wenn ich mich entscheide, eine Partnerschaft einzugehen oder sogar eine Familie zu gründen, Teil einer größeren Gemeinschaft zu sein oder wieauchimmer, entscheide ich mich auch, eine gewisse Kompromißbereitschaft zu zeigen, mich einzubringen mit dem, was meine Potenziale sind usw. Eben Miteinander. Das sind Familien, Freundeskreise, Vereine, Unternehmen (das wird auch nochmal ein eigenes Thema), Landkreise, Bundesländer, Staaten undundund.. Das sind alles Gefüge, in denen es auf eine gewisse Aufgabenverteilung, Koordination, Logistik usw. ankommt. Es gab schon immer Menschen, die ihre persönlichen Interessen für wichtiger genommen haben bzw. Vorteile aus der Bereitschaft der Verpartnerung zu ziehen – Macht, Kontrolle und dessen monetäre Begleiterscheinungen oder was auch immer der Antrieb ist. Es geht darum, sich besser zu machen. Legitimiert man sich damit, ein besserer Mensch zu sein? Meiner Meinung nach sind das Menschen, die auf der verzweifelten Suche nach Zufriedenheit sind – aber nur scheitern am eigentlichen können. Sie orientieren sich immer nach dem vermeintlichen Oben – leider oft auch ohne entsprechende Kompetenz. Dabei wird versucht, die Personen im unmittelbaren Umfeld auf eine Art und Weise abzuschätzen und gegebenenfalls zu nutzen, zu manipulieren oder denunzieren – was auch immer – um selbst weiter auf der Leiter zu steigen. Wenn ich in diesem Fall mal unsere Politik auf dieser Position betrachte, haben sie den Bezug zu denen, die ihnen dieses Leben ermöglichen, vollkommen verloren und da diese anonymisiert werden, tut es auch dem Gewissen nichts, ihnen Auflagen zu erteilen, die jedem menschlichen Verstand vollkommen entgegenstehen. Ich denke dann immer an die alten Kostümfilme, in denen die Götter in ihrem Olymp ihre Schachzüge machen und die Menschen lenken, wie es ihnen gerade zur Unterhaltung dient oder um einem ihrer Widersacher eins auszuwischen.

Jetzt komme ich an den Punkt, um bei meinen beiden Großen wieder einzusteigen. Bildung und Lehre sollen frei sein – denn gut ausgebildete Menschen leisten ja auch im besten Fall wieder einen produktiven Beitrag zur Gemeinschaft, und ermöglichen anderen auch, davon zu profitieren – in welcher Form auch immer. Nun werden die Studenten mit den aktuellen sogenannten Infektionsschutzmaßnahmen in die Richtung der 3G gezwungen. Es ist nachgewiesen, daß Kinder und junge Leute zum Infektionsgeschehen nahezu nichts beitragen und trotzdem müssen sie sich dem ja gar nicht vorhandenen Impfzwang ergeben, wenn sie ihre Ziele verfolgen wollen. Viele von ihnen sind ja nicht mal Pro oder Kontra eingestellt, sie lassen sich die Spritze geben, damit sie sich eben um diese Belange nicht zusätzlich kümmern zu müssen. Ich weiß nicht, worauf es in den Elternhäusern dabei ankommt, daß sie da keinen Umweg sehen wollen oder sich einfach nicht vorstellen können, daß ihnen bestimmt niemand etwas böses antun würde oder wasweißich. Bei der Androhung, sich nicht impfen zu lassen, müssen 5 Tests pro Woche gemacht werden, die auch aus eigener Tasche bezahlt werden müssen – welcher Student kann sich das leisten? Genesen sind die wenigsten, weil sie ja gar nicht krank geworden sind oder die Krankheit nicht diagnostiziert wurde (sind ja meist bei den Jüngeren kaum oder keine Symptome vorhanden – also wer geht da zum Arzt?) – und werden dafür bestraft?! Sie holen sich eine Spritze, die keine Zulassung hat und sind sich nicht wirklich bewusst, daß sie Teil eines bösen Experiments werden. Ja, sicher, sie könnten sich informieren, aber mal ehrlich – das Privileg der Jugend ist auch, sich daneben zu benehmen, Dummheiten zu machen, Spaß zu haben, Nähe zu anderen zu suchen – das ist ihnen eigentlich seit anderthalb Jahren verwehrt. Erstaunlich, wie anpassungsfähig der größte Teil ist – aber was wird das für Folgen haben? Es gibt sie ja, die Rebellen, die weiter gucken als die meisten, aber ich habe das Gefühl, das sind die wenigsten. Meine beiden gehören zu dieser Sparte jedenfalls offenbar nicht. Sie haben sich gefügt, um weiter zu machen, was sie tun wollen – ihr Studium. Ich habe versagt. Ich habe sie zu braven Staatsbürgern gemacht. Ich habe ihnen immer versucht zu vermitteln, nicht alles als gegeben hinzunehmen, zu hinterfragen, auch mal Widerstand zu leisten. Momentan habe ich das Gefühl, daß sie meine größten Kritiker sind. Das ist natürlich nicht grundsätzlich so, wir reden immer noch sehr viel miteinander, was ich auch sehr genieße. Klar, sie müssen ihre eigenen Fehler machen dürfen – aber ich habe immer auf Fehler gehofft, die ihnen keinen größeren Schaden zufügen. Bei dieser Geschichte weiß ich das natürlich noch nicht, aber die Umstände, die dazu geführt haben und für mich in keinster Weise einen praktikablen oder menschenrettenden Hintergrund haben, machen mich kaputt. Ja, sehr clever. Die Kinder sind doch immer der beste Hebel, die Eltern im Griff zu haben oder sie still zu halten oder ihnen zu zeigen, wie angreifbar sie sich gemacht haben, als sie Kinder bekommen haben. Ich leide, ich schlafe schlecht, ich weine viel. Mir tut aber auch furchtbar leid, daß sie genau wussten, was mir das tut und trotzdem in diesem Zwiespalt doch diese Entscheidung getroffen haben. Ich habe sie ja nicht bedrängt, prinzipiell gegen die Sache zu sein, ich habe versucht, ihnen den Blick auch aus einer anderen Richtung zu geben und selbst zu hinterfragen – aber ich sehe das als persönliches Versagen – vielleicht hätte ich doch drängender sein sollen. Zu spät. Hätte, könnte.. Das ändert natürlich nichts daran, daß sie die wichtigsten Menschen für mich sind und ich sie immer liebe, aber ich habe Angst, dass es gesundheitliche Konsequenzen für sie hat und auch, sie zu verlieren. Es geht ja auch anderen so wie mir – ich stehe nicht allein da und trotzdem hat jeder diesen Schmerz allein – da hilft auch kein Mitgefühl. Es ist perfide, auf welche Art und Weise auch die Kinder dazu gebracht werden, sich zu beteiligen. Es ist anzunehmen, daß sie es aus solidarischen Gründen tun – für Oma, Opa, wasweißich.. Wie krank ist es, daß Kinder nicht singen dürfen, sich nicht umarmen, weil dadurch jemand krank werden könnte? Gehts noch? Impfen ist die neue Solidarität – das kann ich nur ausspucken. Wer mich kennt, würde nie anzweifeln, daß ich ein solidarischer Mensch bin – aber das mache ich nicht mit. Auch wenn es mich meine Arbeit kostet. Mein Körper gehört mir und ich achte ihn, ich kümmere mich darum, daß mein Immunsystem gut arbeiten kann, auch wenn das auf mentaler Ebene sehr viel mehr Energie kostet als jemals zuvor. Ich habe keine Worte mehr für das, was hier passiert. Selbst einige der sogenannten Befürworter fangen an zu begreifen, daß es nie um Gesundheit ging. Ich wünsche allen, die – aus welchen Gründen auch immer – das alles mit tragen, sich eingelassen haben, vertraut haben, geglaubt haben, solidarisch waren und sind, daß sie das alles gut überstehen. Schalten Sie die Monitore aus und den Kopf ein. Machen sie die Augen und Ohren auf und das Herz weit. Atmen Sie durch. Nehmen Sie geliebte Menschen in den Arm. Tanzen Sie mit ihnen. Reden Sie. Hören Sie ihnen zu. Singen Sie miteinander – laut und falsch und lange. Lachen Sie darüber. Tun Sie das, was uns Menschen verbindet – nicht daß, was uns trennt. Verschiedene Meinungen sind kein Grund, sich zu hassen oder abzulehnen – es bietet uns die Möglichkeit, einander Verständnis entgegen zu bringen und eine Grundlage, in die Kommunikation zu kommen.

Nachdem man schon um die Menschen gebangt hat, denen furchtbares durch die Überschwemmungen passiert ist, geschweige denn die Sorge um Vermisste oder gar die Angst, jemanden für immer verloren zu haben, erreichte uns dann auch ein – wenn auch deutlich weniger umfängliches wässriges Elend als die Vor-uns-Betroffenen. Da wir uns bei der Suche nach einem Haus schon an dem Problem Wasser als wichtigster Risikofaktor orientiert haben aufgrund mehrmaliger familiärer Betroffenheit, hielt sich für uns der Schaden in sehr überschaubarem Umfang bzw. erlitten wir (eigentlich nur ich) ausschließlich persönlich-ideellen. Aber dazu später. Wir hatten Besuch, der auch noch unter keinen besonderen Umständen mittags bei uns eintraf. Es regnete schon immer wieder, aber gab keinen weiteren Anlass zur Sorge. Ich kümmerte mich um das Mittagessen, während die anderen eine Runde durch den Garten drehten. Nach dem Essen nahm der Regen zu und ab ca. halb 3 gab es zwischen goß und schüttete nahtlos jede Intensität. Später stellte mein Vater fest, daß zwischen 14.30Uhr und 16.30Uhr 120mm gefallen waren. Da wurden wir beim Quasseln darauf hingewiesen, uns zum Fenster mit Blick auf das Grundstück des Nachbarn zu bewegen. Sein Teich, den er nach Bodenarbeiten seit Wochen versucht, auf ein gewisses Level füllen zu lassen, war auf Schlag bis zum Rand voll und hatte auf einmal mindestens 3 neue Zuläufe, 2 davon über den am Grundstück führenden Weg und einen, auf der Oberfläche laufenden über dem „normalen“ unterirdischen Weg. Der Weg sah aus wie ein mittlerer Fluß, der auch eine ordentliche Strömungsgeschwindigkeit zeigte.

Wir machten uns alle aus dem Haus zum Weg und versuchten uns, einen Überblick zu verschaffen. Unser Besuch befürchtete natürlich vorsichtshalber, in nächster Zeit bei uns festzusitzen. Die Kinder hatten natürlich Spaß, mit den Gummistiefeln durchs Wasser zu waten, wobei den Kleineren schon beinah die Beine weggezogen wurden. Der Geräuschpegel des in unseren Teich schießenden Wassers war mit einem Wasserfall zu vergleichen. Ich bitte aber um Nachsicht, da ich nicht mit Bergschmelzwasserströmen o. ä. ‚mithalten‘ kann, aber für mich war das schon eine Gänsehaut verursachende Hausnummer, die ich nicht täglich erlebe an meinem Kleingebirgsrand. Der Ablauf dieses Teichs potenzierte den Pegel noch, da ja auch in meinen Teich mittlerweile 4 kleinere Strömungen mündeten, der 5. blieb auf dem Weg und floß über eine Pferdeweide in die Senke, wo es weiter in einen Mühlbach geht und dann in ein kleines fließendes Gewässer namens Wesenitz (evtl. bekannt geworden durch das Dresden-Hochwasser 2012). Da wohnten wir aber noch nicht hier. Ich weiß nur, daß dieses Jahr im Frühjahr die letzten Hochwasserreparaturen von 2012 offiziell beendet wurden. Auf jeden Fall ging ich rundherum alles ab, was möglicherweise unser Grundstück betreffen könnte, mein Vater machte sich zu einem normalerweise trockenen Teich im hinteren Teil unseres Grundstücks auf, wo auch die Entwässerung der umliegenden Felder verläuft und schon einmal bei uns für etwas Aufregung gesorgt hat. Ich fand bis auf den „tosenden“ Ablauf aber keine besorgniserregenden Vorkommnisse, ging später dann selbst nochmal nach hinten, wo auch mein Garten liegt und da ich auf verschiedenen Ebenen Pflanzen habe, kam maximal die tiefste Ebene in Frage für Auffälligkeiten. Der „trockene“ Teich im „Wäldchen“ war übervoll, selbst von meinen 3 Slacklines war nur noch von einer ein Stück zu sehen, was natürlich bedeutet, daß die kleinen Anbauereien meines Vaters und mein kleines Gewächshaus sehr bald betroffen sein müsste. Und das dauerte auch nicht mehr lange. Das hohe Gras war nur noch da zu sehen, wo keine Fußwege sind, der Rest sah aus wie das Kanalsystem einer Stadt (Vorsicht – das ist ein sehr subjektives Empfinden). Ich schätze die Tiefe anhand des Schlammpegels heute früh auf 20cm Höhe an der Stelle, wo eben mein kleines Gewächshaus steht. Wasser ist gruselig.. Du kannst nicht wirklich weglaufen, es ist so schnell und schleichend da und man kann nichts tun. Ich danke meinen Ratgebern, die das beim Hauskauf so gut mit getragen haben. Im Keller war auch nur eine kleine Pfütze und scheinbar kam das auch zum Fenster reich, wurde also nicht von unten „reingedrückt“.

Da man da auch nicht wirklich was machen kann, kümmerten wir uns erstmal um die Kinder und dass sie ins Bett kamen, dann machten mein Vater und ich uns nochmal auf, um unten im Ort nach dem rechten zu sehen, läuft das Elend doch etwas verzögert ab. Und wenn schon von uns solchen Wassermassen kamen, was würde das erst aus den restlichen höher liegenden Gebieten bedeuten? Ich nahm natürlich meine Kamera mit, die Wartenden wollten ja auch dann sehen, ob sie nun bei uns seßhaft werden müssten oder doch noch irgendwann am nächsten Tag den Heimweg antreten könnten.. Schon bald sahen wir, daß die Hauptstraße überflutet war und die andere Seite des Stromes mindestens bis zum Uferweg (spitzwinklig bis parallel zur Hauptstraße entlang der Wesenitz) abzuschätzen war.

Die armen Leute, die in diesen Bereichen teilweise schon Generationen ihr Zuhause haben! Wir unterhielten uns mit einigen, manche standen halt da und quatschten mit Bierchen, andere halfen sich beim Sandsäcke stapeln (so weit man das noch umsetzen konnte). Das THW war mit einigen Fahrzeugen vertreten und fuhr noch vorbei. Stellt sich die Frage, wie sie das mit E-Fahrzeugen nachher machen sollen?! Mein Vater wechselte die Straßenseite und musste aber schon ganz schön Widerstand gegen die Strömung leisten. Meine Stiefel waren jedenfalls dafür zu niedrig. Als das Wasser dann doch Eingang gefunden hatte, zog ich sie aus und lief halt barfuß. Einige Betroffene standen mit Sekt an ihrem Zaun – was bleibt uns anderes übrig, sind ja hilflos!? Ein paar Meter weiter blickte ich mich nach meinem Vater um und da passierte es. Ich trat in so ein blödes Gulliloch! Da gings natürlich abwärts und ich war bis über die Hose klatschnaß. Meinen Stiefel musste ich dann schnell hinterher, da sie natürlich davongetrieben wurden. Als ich die Straßenseite dann gleich noch gewechselt hatte, fiel mir meine Kamera ein. Tja. Die Tasche war natürlich abgetaucht und damit auch meine Kamera. Ich hing sie mir frei über die Schulter und packte sie zuhause gleich mal in Reis. Vermutlich bringt das eh nix mehr. Also hat es sich erstmal erledigt mit meinen Garten- und Insektenfotos – oder ich nutze erstmal noch ein paar, die ich seit meiner digitalen Zuwendung gemacht habe. Eine neue Kamera kommt schlichtweg jetzt nicht in Frage. Wir wissen nicht, was uns in nächster Zeit erwartet, da haben wir bestimmt noch wichtigere Prioritäten. Sollte sich natürlich rausstellen, daß jemand sein Gerät nicht mehr braucht und es nicht ungenutzt rumliegen lassen möchte, bin ich natürlich bereit, ihm ein neues Zuhause zu bieten. Wer mich kennt und meine Foto-Affinität, kann einschätzen, ob das die Sache wert ist. Wir suchten natürlich dann einen einigermaßen trockenen Weg zurück, weil es mir mit den klatschnassen Sachen schon sehr unangenehm war und der zunehmende Abend nicht gemütlicher wurde. Die abgeschürften Waden und die leichten Prellungen sind alles verkraftbare Wunden. Ich hätte mir schlimmeres tun können bei dem Sturz. Scheint so, als ob meine regelmäßigen Koordinationsübungen meinen Fallreflexen zuträglich waren. Ist jedenfalls meine Meinung von der absoluten Wichtigkeit von inter- und intramuskulärer Koordination. Zuhause wurde erstmal trockengelegt und desinfiziert, soweit das möglich war. Der Pegel im Garten schien auch langsam ein wenig gesunken zu sein.

Am nächsten Morgen schien wieder Ruhe eingekehrt zu sein. Der Weg zeigte nur noch ein Rinnsal und im Garten begannen Aufräumarbeiten inklusive Abwaschens des Schlamms. Ob es Sinn macht, die Zusammensetzung dieses „Dungs“ analysieren zu lassen? Wahrscheinlich will ich das gar nicht wissen. Mein geliebter schöner Boden – im schlimmsten Fall ist er mit Pestiziden der umliegenden Felder überflutet, was in Anbetracht zu dem, was an der Hauptstraße passiert ist, vermutlich auch ein Jammern auf hohem Niveau ist… Laut Nachrichten war unser Ort einer der Hotspots dieses vergangenen Tages, was einen sehr zweifelhafter Lorbeer darstellt. Ich denke, darauf könnten alle Beteiligten gern verzichten. Damit meine ich nicht mich. Und sie werden, wie die Menschen so sind, sich wieder aufrappeln, alles wieder aufarbeiten, reparieren, schick machen. Da sind die Menschen in anderen Gegenden wieder noch viel schlimmer betroffen. Ich hoffe, man fängt endlich mal an, die Auslaufzonen von Bächen und Flüssen wieder mehr zu achten und in die zukünftigen Bauplanungen einzubeziehen, um solchem Elend doch wieder ein stückweit in zweckmäßiger Art und Weise keine Grundlage zu bieten.

Wird Zeit

Die Gartenarbeit und der Rest des Alltags nimmt mich ganz schön ein. Aber wenn ich jetzt mal nicht gegen Unkraut kämpfe oder andere Termine habe, genieße ich trotzdem meine Natur um mich, manchmal halt auch ohne Knipseritis. Die Schmetterlinge werden augenscheinlich stündlich mehr, wenn das Wetter es zulässt.

Heute.. 02.07.21

Also die Spechte sind beinah permanente Gäste am Vogelhaus. Bis zu 5 Tiere habe ich zeitweise in unmittelbarer Nähe beobachtet. Es sind mehr da, aber sie zanken dann natürlich auch mal. Natürlich Frage ich mich, ob ich mit der Fütterei das richtige tue, und hoffe, dass sie nicht allein darauf angewiesen sind. Aber andererseits hoffe ich, dass damit ein wenig helfe, die Vielfalt und Populationen ein klein wenig zu unterstützen. Am Ende kümmert sich die Natur doch sowieso. Für uns ist die Beobachtung unserer Gäste jedenfalls in vieler Hinsicht schön. Es entspannt und man lernt immer mal wieder eine neue Art kennen, wenn man den Geschmack trifft mit dem Futter. Es gibt Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Mehlwürmer und Rosinen, manchmal auch Apfel.

Die Gartenarbeit fordert neben der Arbeit und den sonstigen Alltäglichkeiten gerade jetzt einen ziemlichen Anteil meiner Zeit. Die vorgezogenen Gemüsepflänzchen müssen ja nach und nach alle in die Erde gebracht werden und dann gepflegt.. Bei der Trockenheit ist das auch eine Herausforderung, obwohl ich meine Pflanzen diesbezüglich nicht verwöhne. Aber das meiste hat sich gut entwickelt. Da bleibt meine Aufmerksamkeit entweder auf der Strecke oder ich bin zu langsam.. Ist ja egal.. Jetzt habe ich gestern schon die Bläulinge bei der Paarung erwischt und heute die Fütterung des Spechtjungen durch den Vater. Erstaunlich, wie viele Libellenarten hier auch herumschwirren, die ich noch nicht ansatzweise alle erwischt habe.

Nun ist Pfingsten vorbei und auch bald der Mai. Weder die Pfingstrosen noch die Maiglöckchen haben bisher geblüht. Die Märzenbecher dagegen sind sogar vereinzelt immer noch da. Erholt sich die Natur dieses Jahr erstmal von den letzten Jahren? Selbst bei meinem Freilandgemüse tun sich die selbst gezogenen Pflänzchen etwas schwer, aber da wir das Gewächshaus momentan nicht fertig bauen können wegen der Baustoffmangellage oder entsprechend teureren Beschaffungsmöglichkeiten, müssen meine Gemüse da eben durch. Und man sieht, dass ein paar das gut verkraften, andere Schwierigkeiten haben. Und dazu kommen die Schnecken bei dem guten Regen, den ich auch um keinen Preis missen möchte. Meine Güte, das kostet einen schon Nerven. Aber es gibt so viele Dinge, die einem Freude bereiten. Die teile ich natürlich mit Euch. Wissen wir doch, dass wir uns positive Räume schaffen müssen in dieser Zeit.

Man könnte meinen, wir hätten wieder April. Blauer Himmel und Sonne, graue Wolken und Sonne, auch mal nur graue Wolken… Auf jeden Fall hat es sich gelohnt, die Kamera dabei zu haben. Die ersten flügge gewordenen Stare tummeln sich teilweise wie wild um das Haus, ob am Futterplatz oder auf den Wiesen rundherum. Die Stare wissen auch, dass einseitige Ernährung nicht gut ist für die Jungen. Ein Eichelhäher war heute auch nicht so scheu wie sonst. Als ich mich für den oder das Quendel-Ehrenpreis ins feuchte Gras legte, sprang meine Miez mir gleich auf den Rücken und machte es sich bequem, bis ich mich wieder aufwärts bemühte. Der Regenschauer mit Sonne kam dann noch kurz vor dem Abendessen. Und weil ich halt zu doof bin, mit Kamera und Schirm koordiniert zu arbeiten, tropfte es natürlich trotz Schutz „rein“. Ich hab’s nicht gleich gemerkt, weil der Regenbogen so schön war und ich eigentlich anfangs mehr live hinsah. Alles in allem trotz der üblichen Gartenarbeit, Kocherei usw. ein ganz angenehmer Tag. Möge die Bauernregel stimmen: „Ist der Mai kühl und nass, füllts dem Bauern Scheun‘ und Fass.“