Ich bin 1976 hier in Weißwasser geboren, hatte eine sehr angenehme sorgenfreie Kindheit mit Eltern und Großeltern, die sich die größte Mühe gegeben haten, mir die Welt zu erklären. Nach der 10. Klasse machte ich die sehr zweifelhafte schulische Ausbildung zur „Staatlich anerkannten Wirtschaftsassistentin (Datenverarbeitung)“ und schloß das Wirtschaftsabitur-Jahr an, was ich erfolgreich abschloß. 1996 bekam ich die Chance, bei Samsung Corning Deutschland in Tschernitz als Schichtarbeiter zu arbeiten, weil es als Wirtschaftsassistent, der sich nicht danach drängelte, Weißwasser zu verlassen, keine wirkliche Arbeitsmöglichkeit gab – oder ich war nicht flexibel genug.. 1999 wurde ich gewollt schwanger und entschied, nach meinem Erziehungsurlaub mit meinen 2 Zwergen nicht wieder einsteigen zu wollen, auch wenn ich dort sehr liebgewonnene Kollegen zurücklassen mußte. Durch Umstrukturierung und Outsourcing-Aktionen des Betriebs war ich sowieso gezwungen, mir dringend Gedanken über meine Zukunftsplanung zu machen. Ich entdeckte die Physiotherapie für mich und suchte hartnäckig nach Möglichkeiten, in eine Umschulung zu kommen. Durch einen glücklichen Zufall und konsequentes Dranbleiben bekam ich genau diese Chance. Nach einem 4-Monate-Ausflug in die archäologische Baustelle in Reichwalde als Fotografin von Zusammenpassungen aus Feuerstein und anderen Wunsch-Fotoobjekten meines Chefs, der mir in sehr angenehmer Erinnerung geblieben ist, begann meine Ausbildung im September 2003 und nach einer Prüfungseskapade im Juli/August 2006 wiederholte ich die praktischen Prüfungen im Februar 2007 und erhielt meine Berufszulassung. In der Praxis, in der ich mein letztes Praktikum absolviert wurde, durfte ich dann auch nach Abschluß vorerst als Babyurlaubsvertretung arbeiten und Erfahrungen mit Patienten sammeln. Schon im Januar 2008 bekam ich dann sowohl von meiner letzten Chefin als auch anderen Praxen Angebote für eine Arbeitsanstellung. Über diese Angebote kam die Idee mit der Arbeit als Freier Mitarbeiter. Ich setzte mich mit Möglichkeiten und Risiken auseinander, belas mich aus verschiedenen Quellen und überlegte, in welcher Form mir das logisch wäre, diesen Schritt zu gehen. Auch die Gelegenheit, ein Existenzgründerseminar zu machen, nahm ich wahr und wurde dort durch mich selbst und die Mit-Teilnehmer in meiner Idee bestärkt. Tja, nun bin ich seit dem 01.08.2008 in meinem Geburtsort FREIE PHYSIOTHERAPEUTIN aus Leidenschaft. Nie im Traum hätte ich gedacht, daß ich so schnell in so eine Richtung schlagen würde. Nun hoffe ich, die Möglichkeiten, die sich mir bieten, zu erkennen und zu nutzen; neue Wege zu sehen, die Bodenhaftung nicht zu verlieren, wenn alles gut anläuft oder den Schritt zurück zu nehmen, wenn ich erkenne, daß mir dieser Schuh vielleicht zu groß sein könnte. Im Optimalfall – nach ein paar Jahren Berufserfahrung mehr – denke ich vielleicht an die Übernahme einer Praxis für Physiotherapie..
Notfallrufnummer
Bei Notfällen oder gewünschter Terminabsprache ruft mich bitte unter meiner Handynummer an: 0173/5719639
Sollte ich in Behandlung oder aus anderen Gründen nicht erreichbar sein, rufe ich so schnell wie möglich zurück.
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schade das ich es vermasselt habe,bin stolz so eine frau vom namen her gekannt zu haben,es gibt zu wenige die an sich glauben
bleib dir treu „vergissmeinnicht“
Hi Ines,
bin beim Surfen irgendwie auf deinen Artikel gestoßen und möchte dir meine tiefe Anerkennung über deinen Werdegang aussprechen.Ich finde es toll,wenn jemand so viel Energie aufbringt sein Ziel zu erreichen und dann noch seine Erfüllung darin findet.Ich bin seit Mai 2008 als Freiberufliche Physiotherapeutin tätig.Das größte Problem war für mich das Thema mit der Rentenversicherung. Nachdem ich alle Vorraussetzung erfüllt hatte versuchte ich die Rentenbefreiung zu beantragen aber vergeblich-ich bekam eine Absage.Wie hast du das Problem gelöst?
Ab 2010 trete ich in eine Praxisgemeinschaft ein und hoffe somit von der Rentenpflicht befreit zu werden.Ich wünsche dir viel berufliche Kreativität in einem bewertungsfreien Raum mit deinen Patienten.
Gruß Andrea