Was meine Arbeit ausmacht:
Mit jedem Tag bestätigt sich meine Freude an der Arbeit mit den Menschen, ihren Leiden und Problemen – ihnen Zuwendung/Hilfestellung zu geben, Schmerzen zu lindern, Rehabilitation für das Leben zu bieten, sie in ihrem Ganzen funktionell und psychosomatisch zu verstehen ist für mich die absolute Berufung. Mit jeder Behandlung spürt man, daß es noch mehr gibt, was zu lernen ist über dieses System Mensch, wächst die Neugier auf mehr. Und wer kann sich anmaßen, alles über ihn zu wissen? Niemand. Aber man kann danach streben, so viel wie möglich zu lernen – also suche ich mir meine Fortbildungen in der möglichst für mich effektivsten Reihenfolge aus und jedes neue Werkzeug so optimal wie möglich und in Kombination mit dem weiterhin für DIESEN Patienten passenden weiteren Werkzeug einzusetzen. So wird jede Behandlung eine ganz eigene – genau auf den entsprechenden Menschen zugeschnittene. Dazu kommen ein paar Fragen und Gespräche, um das alltägliche Umfeld des Patienten kennenzulernen und miteinzubeziehen. Sollte ich anfangen, ein Pauschalprogramm durchzuziehen, den Empathie-Faktor zu verlieren, werde ich mich aus diesem Beruf zurückziehen – und ich hoffe, diesen Punkt rechtzeitig zu erkennen und zu realisieren.