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Bentwisch 2011

Wie auch anders sollte es sein, es waren einfach zu viele Varianten von Treff- und Startzeiten im Umlauf – hielten wir uns am Ende nun an keine einzige. Als Conny dann auch endlich die Papiere des Busses zur Hand hatte, konnte es nach einem Schlenkrich über Spremberg, wo wir den letzten Spieler abholten, auch endlich auf Kurs gehen. Conny, der Navigator, wollte uns scheinbar mit einer Deutschland-Rundfahrt überraschen und versuchte, uns über die A9 oder auch die A2 von der Umrundung Berlins in Richtung Rostock abzubringen. Weiterlesen »

Es ist eigentlich jedem bekannt, dass die körperliche Leistungsfähigkeit bei jedem mal ein Ende hat. Nun habe ich schon bei mehreren Kollegen, egal, ob selbständig oder nicht, erlebt, dass sich ein Zusammenbruch anbahnte und bei allen auch zum selben führte. Da ich auch schon einmal durch Beobachtung von betroffenen Personen und auch aus eigener Erfahrung kenne, wie sich die ersten Anzeichen entwickeln, mehr oder weniger stark ausprägen und zum Negativ-Erfolg führen oder man gerade noch, wie in meinem Fall, die Kurve kriegt und anfängt, ernsthaft über gewisse Änderungen des eigenen Lebensstils nachzudenken. Damals bin ich bis zu 60 Stunden malochen gegangen – die Büroarbeit nicht mitgerechnet. Man hat kaum noch Zeit zur Regeneration, Folgen (um nur einige zu nennen): Weiterlesen »

Zauberwort Osteopathie

Immer häufiger hört man von Patienten die Frage, was denn Osteopathie sei – sie haben von Kollegen oder Bekannten davon gehört. Könnte das ihnen auch helfen? Oder es kam schon vor, daß sie mit der Kollegin sprechen wollen, die hier Osteopathie macht. Und jedes Mal frage ich die Patienten, was sie sich denn davon versprechen. Bei den meisten kommt natürlich vor allem der Fakt, daß sie schon oft bei verschiedenen Ärzten waren, Weiterlesen »

Es könnte nicht schöner sein – wenn man eine Praxis hat mit qualifizierten und vor allem interessierten und engagierten Therapeuten oder Freien Mitarbeitern, die für nicht unerhebliche zusätzliche Einnahmen sorgen. Nur, was passiert, wenn man selbst das Gefühl hat, daß man die Leute in den eigenen 4 Wänden als Konkurrenz empfindet. Wie läßt sich das erklären? Ich empfinde das so:

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Hoffentlich wieder aktiver..

Ich hoffe, die Pause hat jetzt ein Ende.. Leider bin ich arbeits- und familientechnisch zur Zeit so eingebunden, daß ich nicht mehr zum schreiben gekommen bin. Aber es fehlt mir. Andere gehen zum Psychologen – ich schreibe halt alles runter. Es gäbe Alltagsepisoden ohne Ende.. Maaaan, man.. Ob`s jemanden interessiert, steht ja auf einem anderen Blatt, aber Beschwerden gab`s ja auch noch keine. Schönen Tag und bis hoffentlich bald wieder..

Samstag früh um 3 Uhr gings für die Grauen Wölfe wieder zur Europameisterschaft – dieses Mal nach Lignano. Ich war mir vor 3 Jahren sooo sicher, daß ich wieder dabei sein will und werde – beim wollen ists nun geblieben, aber die Umstände haben es mir einfach nicht erlaubt. Jetzt muß ich warten, daß ich von irgendwoher mal eine aktuelle Info bekomme.. Und nun halte ich mich an das, was Torsten so für die LR schreibt. Ich verlinke die Artikel einfach und versuche so noch Zugehörigkeit zu demonstrieren.

http://www.lr-online.de/regionen/weisswasser/Weisswasser-holt-erstes-Gold-in-Italien;art13826,3492134
http://www.lr-online.de/regionen/weisswasser/Weitere-Medaillen-fuer-bdquo-Graue-Woelfe-ldquo-aus-Weisswasser-bei-EM;art13826,3494166
http://www.weisswasser.de/node/643

Nun hats auch Dich erwischt, das halbe Jahrhundert – maaaan, das klingt.. Ganz schön.. Nicht, daß man es Dir anmerken würde.. Naja, vielleicht manchmal ein bißchen – aber nur inoffiziell. :D Das ist kein Grund, sich die mehr oder weniger vorhandene Haartolle zu raufen – nein, Du weißt doch, Männer werden nicht alt – Man(n) wird interessant. Ich wünsche Dir von Herzen einfach alles, alles Gute. Mögest Du weiter so einen Schaffensdrang an den Tag legen, zum ausruhen hast Du noch auf Arbeit (vielleicht) Zeit.. ;-) Oder nach der nächsten Hürde, wenn Du die 100 überschreitest. Ich finde gar nicht die Worte, die Du heut von mir hören solltest, obwohl ich seit Wochen über eine spektakuläre Gratulationsaktion nachdenke. Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr weiß ich, daß ich große Worte nicht weniger ernst meine, als wenn ich Dir einfach von Herzen Gesundheit und Freude für Deinen weiteren Lebensweg wünsche. Bei der nächsten Gelegenheit, die sich bietet, werde ich Dich nochmal heftig knuddeln – wenn Du mich läßt. Für Dich!

„Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt.“       Bob Dylan (*1941), eigtl. Robert Allen Zimmermann, amerik. Sänger u. Komponist, Begründer d. Folk- Rock

Gerade bekam ich einen Anruf, den ich im tiefsten Inneren schon befürchtet habe.. In den letzten Tagen hatte ich mindestens 3 Mal täglich den Telefonhörer in der Hand, um mich nach einem meiner letzten Hausbesuchspatienten zu erkundigen, der ins Krankenhaus mußte, ursprünglich aus recht banalen Gründen, die keine Rechtfertigung für die heutige Nachricht gegeben hätten. Ich hab es einfach nicht geschafft, die Nummer einzugeben, weil ich Angst vor dem hatte, was ich da erfahren könnte. Aber die Gattin dieses Patienten bat ihren Schwiegersohn, mich sofort zu informieren, was ich für eine tolle Geste halte – wäre ich selbst doch nicht in der Lage, in dieser Situation ausgerechnet an die Physiotherapeutin zu denken. Wie man sich denken kann, ist besagter Herr heut morgen entschlafen und ich bin sehr traurig darüber. Manche Patienten wachsen einem doch sehr ans Herz, wenn man sie über längere Zeit betreuen darf – so hoffnungslos ihr Zustand auch ist. Ich glaube, man lernt sich über die Zeit doch ein wenig kennen, man erlebt gute und schlechte Tage miteinander. Man kann auch einfach mal sagen: „Orrr, ich bin heut so gar nicht gut drauf – sehen Sie mir meine heutige Verschwiegenheit bitte nach..“ Es ist für mich einfach sehr schön, wenn ich Patienten habe, mit denen ich mal oberflächlichen Smalltalk halten kann an Tagen, an denen mir so viel anderer Kram durch den Kopf geht und man sich wirklich intensiv auf die Leute konzentrieren muß. An anderen Tagen, wenn man frei ist, gehört zur Therapie auch ne ordentliche politische Diskussion über die Mißstände dazu – was mir in letzter Zeit mit diesem Mann wirklich gefehlt hat. Menschen, die das Leben kennen, viel gearbeitet haben, anderen das arbeiten beigebracht haben undundund.. Ich finde gerade keine großen Worte für das, was ich eigentlich alles sagen möchte.. Auf jeden Fall sehe ich das als einen persönlichen Verlust – und mögen mir Kollegen hundertmal sagen, daß sowas an mir vorbeigehen sollte, aber ich habe nunmal tolle Patienten, zu denen ich eine gewisse persönliche Beziehung habe, auch ohne daß sie zu meinem direkten Privatleben gehören. Meine Tränen sind mit den Angehörigen.

Ich danke für die Herzlichkeit, die ich erfahren habe, für die tollen Gespräche und für die Zeit, die ich mit ihnen teilen durfte.

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen. Albert Schweitzer (1875-1965)

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